Monthly Archives: December 2013

Kosten der Kinderwunschbehandlung

Wie hoch letztlich IHRE Kosten für eine Kinderwunschbehandlung bei Kinderwunsch Saarland oder Kinderwunsch Trier sind, richtet sich nach Ihrer persönlichen Versicherungssituation (siehe dort).

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Es gibt das System der

  1. gesetzlich versicherten Patienten (GKV), der
  2. privat versicherten Patienten (PKV), der über die
  3. Beihilfe versicherten Patienten, die
  4. freie Heilfürsorge und die Patienten, die über die
  5. Bundeswehr versichert sind.

 

Schließlich ist als häufig vorkommender Sonderfall eine Mischversicherung zu berücksichtigen, d.h. es gibt jede nur denkbare Form der unterschiedlichen Kombinationen bei Frau & Mann zwischen Punkt 1 und Punkt 5!

 

Kosten für Einfriermaßnahmen (Kryokonservierung) werden grundsätzlich nicht von den Krankenkassen getragen.

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Gültig sind nur die jeweils ausgehändigten Preislisten bei Kinderwunsch Saarland, Kinderwunsch Trier und Kinderwunsch Kaiserslautern.

 

Für das Einfrieren von Vorkernstadien (PN-Eizellen) sind zwischen 350 und 400 € zu kalkulieren.

Lagerungsgebühren (Auffüllen mit flüssigem Stickstoff) gültig jeweils für einen Zeitraum von ½ Jahr belaufen sich auf 150 bis 200€.

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Für die Reaktivierung eingefrorener Eizellen, das Entwickeln zu Embryonen, die Vorbereitung der Schleimhaut bei der Frau und den Embryotransfer entstehen dann zeitversetzt in einem zweiten Schritt noch einmal Kosten von 460 bis 500 €.

 

 

Giebel

Die Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis)

Kinderwunsch Trier

Kinderwunsch Luxemburg

Kinderwunsch Kaiserslautern

Kinderwunsch Saarbrücken

Kinderwunsch Saarland

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Die Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis)

 

Eine Information Ihrer Kinderwunschpraxis „Kinderwunsch Trier“ und des Forum Impfen

Mit diesem Informations-Blatt möchten wir über den Keuchhusten (Pertussis) sowie die Impfvorsorge gegen diese Infektionskrankheit aufklären und Ihnen damit helfen, sich zur Durchführung einer Impfung zum Schutz Ihres Säuglings zu entscheiden.

 

Der Keuchhusten und seine Behandlung

Der Keuchhusten (Pertussis) ist eine häufige Infektionskrankheit und wird durch Bakterien (Bordetella pertussis) verursacht. Die Erreger kommen weltweit vor und werden – über Tröpfchen innerhalb eines Abstandes von bis zu ca. 1 Meter durch Husten, Niesen oder Sprechen – direkt von Mensch zu Mensch übertragen.
Die Erkrankung ist sehr ansteckend, so dass nicht geschützte Personen zu 50 bis 100% nach Kontakt mit Infizierten erkranken. Der Keuchhusten wird zunehmend bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen beobachtet, die auch die wichtigste Infektionsquelle für Neugeborene darstellen. Der Keuchhusten befällt die Atemwege und führt dort altersabhängig zu unterschiedlich schweren Beschwerden.

 

Besonders gefürchtet und lebensbedrohlich ist der Keuchhusten in den ersten 6 Lebensmonaten.

 

Die Zeit zwischen Infektion und Auftreten der ersten Beschwerden beträgt zwischen 7 und 20 Tagen. Zunächst treten grippeähnliche Symptome wie Schnupfen, leichter Husten, Augentränen und mäßig erhöhte Temperatur auf. Im weiteren Verlauf kommt es zu staccato-artigen Hustensalven unterbrochen von einem pfeifenden Ziehen beim Einatmen. Die Hustenattacken treten häufig sehr zahlreich und gehäuft nachts auf. Bei Säuglingen kann es zu einem lebensbedrohlichen Atemstillstand kommen. Zum Ende der Erkrankung klingen die Hustenanfälle ab, können jedoch durch äußere Anlässe über Monate hinweg ausgelöst werden.
Der Keuchhusten hinterlässt eine Immunität, die im Verlauf von Jahren abnimmt. Teilimmune Personen erkranken meist nicht mehr unter der schweren Verlaufsform. Meist tritt bei ihnen eine uncharakteristische, lang anhaltende, quälende Hustensymptomatik auf. Behandelt wird der Keuchhusten mit Antibiotika, deren Gabe dazu führt die Infektionskette zu unterbrechen und den Krankheitsverlauf und die Rate an Komplikationen abzukürzen bzw. zu reduzieren.

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Die Impfung

Es stehen azelluläre Kombinationsimpfstoffe (mit Tetanus, Diphtherie, Hib, Poliomyelitis, Hepatitis B) für verschiedene Altersgruppen zur Verfügung. Diese Impfstoffe enthalten verschiedene Komponenten des Keuchhusten-Erregers.
Das Impfschema für Säuglinge und Kinder ist durch den Impfkalender der STIKO festgelegt worden und wird Ihnen durch den behandelnden Arzt mitgeteilt.

 

Seit dem Jahr 2009 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine einmalige Pertussis-Impfung auch für Erwachsene als Kombinationsimpfstoff mit der nächst fälligen Tetanus- und Diphtherieimpfung, um die Krankheitslast bei Erwachsenen in Deutschland zu reduzieren. Da weder die Impfung noch die Erkrankung zu einer lebenslangen Immunität führen, ist eine regelmäßige Auffrischung (spätestens alle 10 Jahre) erforderlich. Die Impfung wird in den Muskel gespritzt. Als Ausdruck der normalen Auseinandersetzung des Organismus mit einem Impfstoff kann es innerhalb von 1-3 Tagen nach der Impfung, selten länger anhaltend, an der Impfstelle zu Rötung, Schmerzhaftigkeit und Schwellung kommen, gelegentlich auch verbunden mit Beteiligung der zugehörigen Lymphknoten. Über andere mögliche Unverträglichkeitsreaktionen informieren wir Sie gerne.

 

Der Nutzen der Impfung für den Einzelnen und die Allgemeinheit

Der Impfstoff besitzt eine Schutzwirkung von 80 bis 90% und bildet damit einen guten Schutz vor der Erkrankung. Eine Untersuchung zeigte, dass ein hoher Anteil der Pertussis-Erkrankungen bei Erwachsenen eher milde und daher oft unerkannt verläuft. Diese Erwachsenen wiederum bilden eine Infektionsgefahr für Säuglinge.

 

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland in den Jahren 2000 – 2007 zwischen 638 – 1.266 Personen pro Jahr mit der Diagnose der Keuchhusten in Krankenhäuser eingewiesen. Dabei hat der Anteil der Erkrankungen bei Personen über 19 Jahre in diesem Zeitraum von 6,7 % auf 27,6 % deutlich zugenommen.

In Deutschland sind für Erwachsene vier Kombinationsimpfstoffe zugelassen. Aufgrund der geringen Nebenwirkungen, die fast ausschließlich von leichter Art und vorübergehend sind, überwiegt im Regelfall der Nutzen des Impfschutzes gegen die Erkrankung und die damit verbundenen Komplikationen.

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Wer geimpft werden sollte

Die Ständige Impfkommission des Bundesgesundheitsamts (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Keuchhusten allen Säuglingen ab dem vollendeten 2. Lebensmonat, allen Kindern im Alter von 5 bis 6 Jahren als eine Auffrischimpfung gegen Tetanus- Diphtherie- Keuchhusten (Tdap), allen Jugendlichen im Alter von 9 bis 17 Jahren als eine Auffrischimpfung gegen Tetanus – Diphtherie – Keuchhusten – Poliomyelitis (Tdap-IPV) und allen Erwachsene als Tdap- Impfung bei der nächst fälligen Tetanus/Diphtherie-Impfung. Ebenso wird die Keuchhusten-Impfung Personen mit einem erhöhten Infektionsrisiko empfohlen.
Weitere Informationen: www.forum-impfen.de
Ihr Team
Kinderwunschpraxis IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Kinderwunsch Trier

Kinderwunsch Luxemburg

Kinderwunsch Kaiserslautern

Kinderwunsch Saarbrücken

Kinderwunsch Saarland

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Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

 

Wie der Name schon sagt, sind dies Versicherungen, deren Leistungen durch

das Gesetz’ bestimmt sind. In diesem Falle durch das Sozialgesetzbuch V (SGB V).

 

Der Gesetzgeber ist dabei völlig frei, was er in das Gesetz hineinschreibt – die Inhalte sind absolut bindend. Sie ändern sich meist nach politischen Wechseln.

 

Verwaltet werden diese gesetzlich festgelegten Leistungsverpflichtungen und                 -begrenzungen(!) von den gesetzlichen Krankenkassen.

 

Dazu zählen die Ortskrankenkassen, Betriebskrankenkassen, Innungskrankenkassen und Ersatzkassen.

 

 

 

Der § 27a SGB V regelt die Leistungsbedingungen bez. der „künstlichen Befruchtung“.

 

Voraussetzungen, um Kosten der Kinderwunschbehandlung bei Kinderwunsch Saarland von der GKV zu erhalten, sind:

  1. die geplante Maßnahme muss erforderlich sein,
  2. die geplante Maßnahme muss Erfolg versprechend sein,
  3. es muss Ehelichkeit (miteinander) bestehen,
  4. es dürfen nur Eizellen und Spermien der Eheleute verwendet werden,
  5. es muss eine medizinische und psychosoziale Beratung durch einen Arzt stattgefunden haben, der nicht selber die geplante Maßnahme durchführt,
  6. das Kinderwunschzentrum, das eine Genehmigung nach §121a SGB V haben muss, muss eine Überweisung zur Durchführung der geplanten Maßnahme vom einem Facharzt (üblicher Weise der eigene Frauenarzt) erhalten haben und
  7. es muss vor Beginn der Behandlung ein offizieller Behandlungsplan (vorgegebenes Formblatt) bei den GKVen sowohl der Frau als auch des Mannes eingereicht und genehmigt werden.

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Bei dem Zustand nach einer Sterilisation (unabhängig davon, ob auf Seiten der Frau, oder auf der Seite des Mannes) tragen die GKVen im Paarsystem keinerlei Kosten für eine Kinderwunschbehandlung bei Kinderwunsch Saarland.

Bei Zustand nach Refertilisation sollte aber dennoch unter Hinweis auf diese wiedeherstellende Operation ein Behandlungsplan zur Genehmigung eingereicht werden – die Entscheidung liegt dann in den Händen der jeweiligen GKV.

 

Punkt 2 wird dadurch sichergestellt, dass der GKV-Versicherte grundsätzlich

  • nicht jünger als 25 Jahre alt sein darf,
  • die Frau nicht älter als 40 Jahre und
  • der Mann nicht älter als 50 Jahre alt sein darf.

 

Diese Voraussetzungen beziehen sich auf folgende Behandlungen:

  • IUI       – intrauterine Insemination
  • IVF      – In Vitro Fertilisation
  • ICSI     – intra cytoplasmatische Spermieninjektion

 

Weitere Einzelheiten zu Voraussetzungen, Art und Umfang der geplanten Maßnahmen werden durch die Richtlinien des g-BA der Ärzte und Krankenkassen geregelt. Dieser hat z.B. festgelegt, dass die Kosten für eine

  • IUI ohne Stimulation 8 Mal, eine
  • IUI mit Stimulation 3 Mal, eine
  • IVF 3 Mal und eine
  • ICSI 3 Mal

von den GKVen zu tragen sind, dies jedoch nur zu

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  • 50 %!
  • die restlichen 50 % sind Eigenleistung der Patienten.

 

Nach der Geburt eines Kindes durch eine der genannten Therapien, besteht wieder der Anspruch auf die volle Zahl der Behandlungsversuche.

 

Tritt eine Fehlgeburt nach einer klinischen Schwangerschaft ein (d.h., es ist eine Fruchthöhle sichtbar gewesen), wird diese nicht zu einer Geburt geführte Behandlung noch einmal genehmigt (erneuter Behandlungsplan).

 

Seit 2012 haben die GKVen aber die Möglichkeit, durch Satzungsänderungen der jeweiligen Krankenkasse diese Vorgaben zu verändern!

 

 

Giebel