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Das ovarielle Hyper(= Über)- Stimulations- Syndrom (OHSS)

Dieses Krankheitsbild tritt nur im Zuge einer kontrollierten,  hormonellen Stimulationsbehandlung bei der Vorbereitung einer extrakorporalen Befruchtung (IVF/ICSI), bei der Vorbereitung auf eine Insemination oder bei der Vorbereitung auf einen Verkehr zum Optimum auf.

Es wird die leichte (ca. 30%), mittelgradige (3-8%) und schwere Form des OHSS von Kinderwunsch Kaiserslautern, Kinderwunsch Luxembourg, Kinderwunsch Luxemburg, Kinderwunsch Saarbrücken, Kinderwunsch Saarland, Kinderwunsch Trier unterschieden.

Leichte und mittelgradige OHS-Syndrome machen kaum Beschwerden und sind problemlos handhabbar.
Schwere Verlaufsformen, die schlimmstenfalls zu einem Krankenhausaufenthalt mit Infusionsbehandlung führen, kommen nur in weniger als 1 % vor.
Jeder Behandler versucht sie nicht nur – wenn möglich – zu vermeiden, sondern so frühzeitig zu erkennen, dass gegengesteuert, oder die Behandlung abgebrochen werden kann.

Dies ist leider nicht möglich bei der so genannten late-onset Form, also eines OHSS, das erst sehr spät – eben verzögert – mit dem Eintritt einer SS entsteht.

Was ist ein schweres OHSS?

Kurz gesagt: das Heranreifen zu vieler Follikel mit Nebenwirkungen. Wie

  1. Vergrößerung der Eierstöcke über 10 cm im Durchmesser, oft einhergehend mit Spannungsgefühl und Schmerzen der Eierstöcke.
  2. Wasseransammlung (Aszites) in Körperhöhlen – üblicherweise im Bauchraum mit Zunahme des Bauchumfanges.
  3. Dadurch Risiko der Eindickung des Blutes mit schlimmstenfalls Thrombose-gefahr.

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Wie kommt es zu einem OHSS?

In einem natürlichen Zyklus reift in der Regel aus der Menge der in diesem Monat vom eigenen Körper zur Verfügung gestellten Eianlagen (Startgruppe) nach einem anfänglichen ‚Wettlauf’ schließlich nur ein Eibläschen heran (= der Leitfollikel). Diese  ‚Startgruppe’ von Eianlagen nennt man auch die individuelle Kohorte und sie ist naturgegeben von Frau zu Frau unterschiedlich groß.

 

Besonders groß ist sie z.B. bei Patientinnen mit einem PCO-Syndrom, was beschreibt, was es ist: Poly-Cystisches-Ovar-Syndrom (Eierstöcke mit sehr (zu) vielen Eianlagen (Follikeln = Cysten).

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Zur Eizellpunktion im Rahmen einer IVF- oder ICSI-Behandlung bei Kinderwunsch Kaiserslautern, Kinderwunsch Luxembourg, Kinderwunsch Luxemburg, Kinderwunsch Saarbrücken, Kinderwunsch Saarland, Kinderwunsch Trier

wünscht man es sich, mehrere Eizellen zu entnehmen, um dem Paar eine höhere Befruchtungsrate und somit auch eine höhere Schwangerschaftschance zu ermöglichen.

Daher ist es das erklärte Ziel, durch die Stimulation mit natürlichen Hormonen (Gonadotropine = FSH = Follikel stimulierendes Hormon) die Eierstöcke in der Weise zu aktivieren, dass aus der Menge der vorhandenen Eianlagen entweder nur 1 Eibläschen, oder alle Eibläschen der Kohorte zur Reifung kommen können.
Die Schwierigkeit liegt darin, dass Antworten des Körpers oft nach dem ‚Schwellenprinzip’ funktionieren: bleibt man unterhalb einer Wirkschwelle passiert nichts, liegt man darüber, reagieren alle angesprochenen Wirkorte. D.h. in diesem Fall: je größer die persönliche Kohorte, umso höher ist das Risiko auf Entstehung eines OHSS.

Der  Entstehungsmechanismus der Überstimulation ist nicht genau geklärt. Die Höhe des Oestradiolspiegels und die Konzentration bestimmter vaskulärer Wachstumsfaktoren im Blut spielen eine wichtige Rolle neben dem zentralen, das OHSS auslösenden Hormon HCG (human Chorion Gonadotropin), dem Schwangerschaftshormon.

Es wird 1 Mal angewendet zur Eisprungauslösung und entsteht in steigender und nicht zu bremsender Menge, wenn man schwanger geworden ist (= late-onst-OHSS, s.o.).

Offensichtlich kann es dazu führen, dass die Gefäßwände für größere Blutbestandteile (Proteine = Eiweiße) durchlässig werden, sodass sie sich z.B. im Bauchraum ansammeln können und der Körper versucht diesen neu entstandenen Dichtegradienten durch Nachstrom von Wasser aus den Gefäßen zu verdünnen (= Entstehung von Aszites nach dem osmotischen Prinzip).

Viel trinken und eiweißreiche Kost sind dann also angesagt, um diesen Prozess auszugleichen und der Verdickung des Blutes durch Flüssigkeitsverlust entgegenzuwirken.

Nur in sehr vereinzelten Fällen ist überhaupt, wie bereits oben erwähnt, ein Krankenhausaufenthalt zum Auffüllen des Kreislaufs mit Infusionen notwendig – eine genaue Anweisung, wie ärztlicherseits damit umzugehen ist, weil eben so selten, halten wir für Sie vor.

Die Ärzte von Kinderwunsch Kaiserslautern, Kinderwunsch Luxembourg, Kinderwunsch Luxemburg, Kinderwunsch Saarbrücken, Kinderwunsch Saarland oder Kinderwunsch Trier  überwachen den Verlauf ihrer Stimulationsbehandlung daher sehr genau, um jede nachteilige Nebenwirkung von Ihnen abzuwenden.

 

Russu

Kosten bei gesetzlicher.Krankenversicherung

Kosten GKV-Versicherte

 

Durch das Sozial-Gesetzbuch V (SGB V) ist geregelt, dass ein so genannter

  • Behandlungsplan

auf einem vorgegebenen Formblatt (s. Beispiel) erstellt werden muss, der eigentlich ein Kostenplan ist, d.h. es wird aufgelistet, welche Behandlungsindikation besteht und wie hoch die Gesamtkosten für die Frau und den Mann sind bezüglich einer Behandlung von Kinderwunsch Saarland oder Kinderwunsch Luxembourg.
(Die Erstellung dieses Planes kostet 4€ / Person)

 

Dieser Behandlungsplan muss grundsätzlich von beiden GKVen (von Frau & Mann) unterschrieben und gestempelt (auch auf dem Durchschlag!) zurückgegeben werden, bevor mit der geplanten Maßnahme begonnen werden kann!

 

Hiervon gibt es keine Ausnahme auch nicht bei Kinderwunsch Saarland, Kinderwunsch Luxembourg, Kinderwunsch Kaiserslautern, Kinderwunsch Saarbrücken oder Kinderwunsch Trier!
Denn auf allen Rezepten muss bereits zum Beginn der Behandlung der Zusatz „nach § 27a SGB V“ stehen, damit der Apotheker Ihnen 50% der Kosten der Medikamente bei Einlösung in Rechnung stellen kann.

 

Die dargestellte Summe müssen Sie dann halbieren, um auf IHREN Eigenanteil zu kommen. In aller Regel beträgt er bei

 

  • der Intra-uterinen-Inseminationen (IUI) im Spontanzyklus
    • ca. 125 €/Zyk.
  • der Intra-uterinen-Inseminationen (IUI) im stimuliertem Zyklus
    • ca. 350-500 €/Zyk.
  • der In-Vitro-Fertilisation (IVF)
    • auf ca. 1300-1400 €/Zyk.
  • der Intra-Cytoplasmatischen-Spermieninjektion (ICSI)
    • ca. 1500-1600 €/Zyk.

 

Der Behandlungsplan von Kinderwunsch Saarland, Kinderwunsch Luxembourg, Kinderwunsch Kaiserslautern, Kinderwunsch Saarbrücken oder Kinderwunsch Trier
hat eine Gültigkeit von einem Jahr ab Genehmigung – sollten Sie in dieser Zeit nicht alle genehmigten Versuche durchgeführt haben, muss erst ein Folgebehandlungsplan ausgestellt werden, der wiederum 1 Jahr lang gültig ist, usw.

 

Einfriermaßnahmen (Kryokonservierung – egal welcher Art) werden grundsätzlich nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.

 

Bei den o.a. Behandlungen wird die Masse der entstehenden Kosten immer über die GKV der Frau abgerechnet – auf männlicher Seite laufen ‚nur’ die Kosten für das Spermiogramm und die Spermienaufbereitung über die GKV des Mannes, auch dann, wenn z.B. der Mann bei einer notwendigen ICSI der Verursacher der Therapie ist.

 

Hier sind die Bedingungen also ganz anders, als bei privat Versicherten Patienten (PKV), bei denen es ein strenges Verursacherprinzip gibt.

 

Ausnahmen durch Satzungsänderungen:

Seit 2012 haben die einzelnen GKVen das Recht, Ihre hausinternen Satzungen dahingehend zu ändern, dass sie für Kinderwunschbehandlungen von Kinderwunsch Saarland, Kinderwunsch Luxembourg, Kinderwunsch Kaiserslautern, Kinderwunsch Saarbrücken oder Kinderwunsch Trier die Vorgaben des SGB V ausdehnen und dadurch Ihre Eigenleistung im Idealfall auf 0% sinken kann. Siehe hierzu unter Satzungsänderungen.

GIEBEL