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Kosten bei gesetzlicher.Krankenversicherung

Kosten GKV-Versicherte

 

Durch das Sozial-Gesetzbuch V (SGB V) ist geregelt, dass ein so genannter

  • Behandlungsplan

auf einem vorgegebenen Formblatt (s. Beispiel) erstellt werden muss, der eigentlich ein Kostenplan ist, d.h. es wird aufgelistet, welche Behandlungsindikation besteht und wie hoch die Gesamtkosten für die Frau und den Mann sind bezüglich einer Behandlung von Kinderwunsch Saarland oder Kinderwunsch Luxembourg.
(Die Erstellung dieses Planes kostet 4€ / Person)

 

Dieser Behandlungsplan muss grundsätzlich von beiden GKVen (von Frau & Mann) unterschrieben und gestempelt (auch auf dem Durchschlag!) zurückgegeben werden, bevor mit der geplanten Maßnahme begonnen werden kann!

 

Hiervon gibt es keine Ausnahme auch nicht bei Kinderwunsch Saarland, Kinderwunsch Luxembourg, Kinderwunsch Kaiserslautern, Kinderwunsch Saarbrücken oder Kinderwunsch Trier!
Denn auf allen Rezepten muss bereits zum Beginn der Behandlung der Zusatz „nach § 27a SGB V“ stehen, damit der Apotheker Ihnen 50% der Kosten der Medikamente bei Einlösung in Rechnung stellen kann.

 

Die dargestellte Summe müssen Sie dann halbieren, um auf IHREN Eigenanteil zu kommen. In aller Regel beträgt er bei

 

  • der Intra-uterinen-Inseminationen (IUI) im Spontanzyklus
    • ca. 125 €/Zyk.
  • der Intra-uterinen-Inseminationen (IUI) im stimuliertem Zyklus
    • ca. 350-500 €/Zyk.
  • der In-Vitro-Fertilisation (IVF)
    • auf ca. 1300-1400 €/Zyk.
  • der Intra-Cytoplasmatischen-Spermieninjektion (ICSI)
    • ca. 1500-1600 €/Zyk.

 

Der Behandlungsplan von Kinderwunsch Saarland, Kinderwunsch Luxembourg, Kinderwunsch Kaiserslautern, Kinderwunsch Saarbrücken oder Kinderwunsch Trier
hat eine Gültigkeit von einem Jahr ab Genehmigung – sollten Sie in dieser Zeit nicht alle genehmigten Versuche durchgeführt haben, muss erst ein Folgebehandlungsplan ausgestellt werden, der wiederum 1 Jahr lang gültig ist, usw.

 

Einfriermaßnahmen (Kryokonservierung – egal welcher Art) werden grundsätzlich nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.

 

Bei den o.a. Behandlungen wird die Masse der entstehenden Kosten immer über die GKV der Frau abgerechnet – auf männlicher Seite laufen ‚nur’ die Kosten für das Spermiogramm und die Spermienaufbereitung über die GKV des Mannes, auch dann, wenn z.B. der Mann bei einer notwendigen ICSI der Verursacher der Therapie ist.

 

Hier sind die Bedingungen also ganz anders, als bei privat Versicherten Patienten (PKV), bei denen es ein strenges Verursacherprinzip gibt.

 

Ausnahmen durch Satzungsänderungen:

Seit 2012 haben die einzelnen GKVen das Recht, Ihre hausinternen Satzungen dahingehend zu ändern, dass sie für Kinderwunschbehandlungen von Kinderwunsch Saarland, Kinderwunsch Luxembourg, Kinderwunsch Kaiserslautern, Kinderwunsch Saarbrücken oder Kinderwunsch Trier die Vorgaben des SGB V ausdehnen und dadurch Ihre Eigenleistung im Idealfall auf 0% sinken kann. Siehe hierzu unter Satzungsänderungen.

GIEBEL

Wie beeinträchtigen Rauschgifte die Fruchtbarkeit des Mannes?

Kinderwunsch Saarland, Kinderwunsch Trier, Kinderwunsch Kaiserslautern und Kinderwunsch Luxemburg informiert über die Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit des Mannes bezugnehmend auf Rauschgifte.

 

Wie beeinträchtigen Rauschgifte die Fruchtbarkeit des Mannes?

 

 

Auch schon bei jungen Männern kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigt sein.

Entscheidend für die Fruchtbarkeit ist die Produktion einer ausreichenden Anzahl gesunder Spermien. ( Menge, Beweglichkeit, Aufbau)
Dieser Vorgang hängt von einer komplexen hormonellen Steuerung ab, die u.a. durch Drogen durcheinander gebracht werden kann.

1. CANNABIS


Cannabis ist weit verbreitet, da es eine naturbelassene Substanz ist.

Cannabis enthält als Hauptwirkstoff THC (Tetrahydrocannabiol), das die Spermaproduktion nachweislich hemmen  kann und die Beweglichkeit und Zahl an lebensfähigen Spermien reduziert.
THC dockt an denselben Rezeptoren an, die auch von körpereigenen Substanzen (Endocannabinoide) besetzt werden. Endocannabinoid-Rezeptoren finden sich unter anderem in den Hoden und sind dort an der Steuerung der Spermienproduktion beteiligt.
So gelangt das THC beim Kiffen nicht nur ins Gehirn, sondern über die Blutbahn auch zu den Hoden, wo es an den entsprechenden Rezeptoren anbindet und so die Hypothalamus-Hypophysen-Hoden-Achse stören kann. Studien wiesen bei chronischen Cannabiskonsumenten einen signifikant niedrigeren Testosteronspiegel auf. Je niedriger der Testosteronspiegel, desto höher das Risiko einer verminderten Spermienproduktion.
Allerdings verringert sich nicht nur die Anzahl der Spermien sondern auch deren Qualität. THC schränkt nämlich auch das Bewegungsvermögen der Spermien ein.
Ein wichtiger Hinweis scheint die Konsummenge. Je höher der Konsum, desto niedriger wurden die Testosteronwerte gemessen.

Fazit: Cannabiskonsum muss nicht zwangsläufig zu Unfruchtbarkeit führen, jedoch:
bei unerfülltem Kinderwunsch sollte auf Cannabiskonsum verzichtet werden!

2. ECSTASY und SPEED

Hierbei handelt es sich um Amphetamine, die chemisch hergestellt werden.
Bezüglich der Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit liegen derzeit nur Tierstudien vor.
Diese konnten jedoch deutlich belegen, dass die normale Aktivität der Hypothalamus-Hypophysen-Hoden-Achse und damit auch die Produktion von Teststeron deutlich beeinträchtigt ist.
Der erniedrigte Testosteronspiegel kann eine verminderte Spermienproduktion zur Folge haben.
Genauere Untersuchungen der Auswirkungen von Ecstasy auf die Hoden und die Qualität der Samenzellen von Ratten zeigten signifikant häufiger Schäden an der in den Spermien enthaltenen Erbsubstanz ( DNA) sowie in den Hodenkanälchen, in denen die Spermien produziert werden. Reduzierte Beweglichkeit oder äußerliche Auffälligkeiten konnten nicht festgestellt werden.

3. KOKAIN

 

Erkenntnisse über die Auswirkung von Kokain auf die männliche Fruchtbarkeit stammen überwiegend aus Tierstudien.

Ratten, die im Tierexperiment über mehrere Monate mit Kokain versorgt wurden, hatten, verglichen mit abstinenten Artgenossen, eine etwa um die Hälfte reduzierte Wahrscheinlichkeit Nachwuchs zu zeugen.

In den Spermien produzierenden Hodenkanälchen wurden degenerierte und abnorme Spermien gefunden. Sowohl in hohen als auch in niedrigen Dosen hatte Kokain negative Effekte auf die Spermaproduktion.

Durch hohe Dosen von Kokain wurde zudem die Blutversorgung der Hoden deutlich beeinträchtigt.

 

 

Otte

Kosten der Kinderwunschbehandlung

Wie hoch letztlich IHRE Kosten für eine Kinderwunschbehandlung bei Kinderwunsch Saarland oder Kinderwunsch Trier sind, richtet sich nach Ihrer persönlichen Versicherungssituation (siehe dort).

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Es gibt das System der

  1. gesetzlich versicherten Patienten (GKV), der
  2. privat versicherten Patienten (PKV), der über die
  3. Beihilfe versicherten Patienten, die
  4. freie Heilfürsorge und die Patienten, die über die
  5. Bundeswehr versichert sind.

 

Schließlich ist als häufig vorkommender Sonderfall eine Mischversicherung zu berücksichtigen, d.h. es gibt jede nur denkbare Form der unterschiedlichen Kombinationen bei Frau & Mann zwischen Punkt 1 und Punkt 5!

 

Kosten für Einfriermaßnahmen (Kryokonservierung) werden grundsätzlich nicht von den Krankenkassen getragen.

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Gültig sind nur die jeweils ausgehändigten Preislisten bei Kinderwunsch Saarland, Kinderwunsch Trier und Kinderwunsch Kaiserslautern.

 

Für das Einfrieren von Vorkernstadien (PN-Eizellen) sind zwischen 350 und 400 € zu kalkulieren.

Lagerungsgebühren (Auffüllen mit flüssigem Stickstoff) gültig jeweils für einen Zeitraum von ½ Jahr belaufen sich auf 150 bis 200€.

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Für die Reaktivierung eingefrorener Eizellen, das Entwickeln zu Embryonen, die Vorbereitung der Schleimhaut bei der Frau und den Embryotransfer entstehen dann zeitversetzt in einem zweiten Schritt noch einmal Kosten von 460 bis 500 €.

 

 

Giebel

Die Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis)

Kinderwunsch Trier

Kinderwunsch Luxemburg

Kinderwunsch Kaiserslautern

Kinderwunsch Saarbrücken

Kinderwunsch Saarland

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Die Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis)

 

Eine Information Ihrer Kinderwunschpraxis „Kinderwunsch Trier“ und des Forum Impfen

Mit diesem Informations-Blatt möchten wir über den Keuchhusten (Pertussis) sowie die Impfvorsorge gegen diese Infektionskrankheit aufklären und Ihnen damit helfen, sich zur Durchführung einer Impfung zum Schutz Ihres Säuglings zu entscheiden.

 

Der Keuchhusten und seine Behandlung

Der Keuchhusten (Pertussis) ist eine häufige Infektionskrankheit und wird durch Bakterien (Bordetella pertussis) verursacht. Die Erreger kommen weltweit vor und werden – über Tröpfchen innerhalb eines Abstandes von bis zu ca. 1 Meter durch Husten, Niesen oder Sprechen – direkt von Mensch zu Mensch übertragen.
Die Erkrankung ist sehr ansteckend, so dass nicht geschützte Personen zu 50 bis 100% nach Kontakt mit Infizierten erkranken. Der Keuchhusten wird zunehmend bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen beobachtet, die auch die wichtigste Infektionsquelle für Neugeborene darstellen. Der Keuchhusten befällt die Atemwege und führt dort altersabhängig zu unterschiedlich schweren Beschwerden.

 

Besonders gefürchtet und lebensbedrohlich ist der Keuchhusten in den ersten 6 Lebensmonaten.

 

Die Zeit zwischen Infektion und Auftreten der ersten Beschwerden beträgt zwischen 7 und 20 Tagen. Zunächst treten grippeähnliche Symptome wie Schnupfen, leichter Husten, Augentränen und mäßig erhöhte Temperatur auf. Im weiteren Verlauf kommt es zu staccato-artigen Hustensalven unterbrochen von einem pfeifenden Ziehen beim Einatmen. Die Hustenattacken treten häufig sehr zahlreich und gehäuft nachts auf. Bei Säuglingen kann es zu einem lebensbedrohlichen Atemstillstand kommen. Zum Ende der Erkrankung klingen die Hustenanfälle ab, können jedoch durch äußere Anlässe über Monate hinweg ausgelöst werden.
Der Keuchhusten hinterlässt eine Immunität, die im Verlauf von Jahren abnimmt. Teilimmune Personen erkranken meist nicht mehr unter der schweren Verlaufsform. Meist tritt bei ihnen eine uncharakteristische, lang anhaltende, quälende Hustensymptomatik auf. Behandelt wird der Keuchhusten mit Antibiotika, deren Gabe dazu führt die Infektionskette zu unterbrechen und den Krankheitsverlauf und die Rate an Komplikationen abzukürzen bzw. zu reduzieren.

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Die Impfung

Es stehen azelluläre Kombinationsimpfstoffe (mit Tetanus, Diphtherie, Hib, Poliomyelitis, Hepatitis B) für verschiedene Altersgruppen zur Verfügung. Diese Impfstoffe enthalten verschiedene Komponenten des Keuchhusten-Erregers.
Das Impfschema für Säuglinge und Kinder ist durch den Impfkalender der STIKO festgelegt worden und wird Ihnen durch den behandelnden Arzt mitgeteilt.

 

Seit dem Jahr 2009 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine einmalige Pertussis-Impfung auch für Erwachsene als Kombinationsimpfstoff mit der nächst fälligen Tetanus- und Diphtherieimpfung, um die Krankheitslast bei Erwachsenen in Deutschland zu reduzieren. Da weder die Impfung noch die Erkrankung zu einer lebenslangen Immunität führen, ist eine regelmäßige Auffrischung (spätestens alle 10 Jahre) erforderlich. Die Impfung wird in den Muskel gespritzt. Als Ausdruck der normalen Auseinandersetzung des Organismus mit einem Impfstoff kann es innerhalb von 1-3 Tagen nach der Impfung, selten länger anhaltend, an der Impfstelle zu Rötung, Schmerzhaftigkeit und Schwellung kommen, gelegentlich auch verbunden mit Beteiligung der zugehörigen Lymphknoten. Über andere mögliche Unverträglichkeitsreaktionen informieren wir Sie gerne.

 

Der Nutzen der Impfung für den Einzelnen und die Allgemeinheit

Der Impfstoff besitzt eine Schutzwirkung von 80 bis 90% und bildet damit einen guten Schutz vor der Erkrankung. Eine Untersuchung zeigte, dass ein hoher Anteil der Pertussis-Erkrankungen bei Erwachsenen eher milde und daher oft unerkannt verläuft. Diese Erwachsenen wiederum bilden eine Infektionsgefahr für Säuglinge.

 

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland in den Jahren 2000 – 2007 zwischen 638 – 1.266 Personen pro Jahr mit der Diagnose der Keuchhusten in Krankenhäuser eingewiesen. Dabei hat der Anteil der Erkrankungen bei Personen über 19 Jahre in diesem Zeitraum von 6,7 % auf 27,6 % deutlich zugenommen.

In Deutschland sind für Erwachsene vier Kombinationsimpfstoffe zugelassen. Aufgrund der geringen Nebenwirkungen, die fast ausschließlich von leichter Art und vorübergehend sind, überwiegt im Regelfall der Nutzen des Impfschutzes gegen die Erkrankung und die damit verbundenen Komplikationen.

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Wer geimpft werden sollte

Die Ständige Impfkommission des Bundesgesundheitsamts (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Keuchhusten allen Säuglingen ab dem vollendeten 2. Lebensmonat, allen Kindern im Alter von 5 bis 6 Jahren als eine Auffrischimpfung gegen Tetanus- Diphtherie- Keuchhusten (Tdap), allen Jugendlichen im Alter von 9 bis 17 Jahren als eine Auffrischimpfung gegen Tetanus – Diphtherie – Keuchhusten – Poliomyelitis (Tdap-IPV) und allen Erwachsene als Tdap- Impfung bei der nächst fälligen Tetanus/Diphtherie-Impfung. Ebenso wird die Keuchhusten-Impfung Personen mit einem erhöhten Infektionsrisiko empfohlen.
Weitere Informationen: www.forum-impfen.de
Ihr Team
Kinderwunschpraxis IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Kinderwunsch Trier

Kinderwunsch Luxemburg

Kinderwunsch Kaiserslautern

Kinderwunsch Saarbrücken

Kinderwunsch Saarland

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Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

 

Wie der Name schon sagt, sind dies Versicherungen, deren Leistungen durch

das Gesetz’ bestimmt sind. In diesem Falle durch das Sozialgesetzbuch V (SGB V).

 

Der Gesetzgeber ist dabei völlig frei, was er in das Gesetz hineinschreibt – die Inhalte sind absolut bindend. Sie ändern sich meist nach politischen Wechseln.

 

Verwaltet werden diese gesetzlich festgelegten Leistungsverpflichtungen und                 -begrenzungen(!) von den gesetzlichen Krankenkassen.

 

Dazu zählen die Ortskrankenkassen, Betriebskrankenkassen, Innungskrankenkassen und Ersatzkassen.

 

 

 

Der § 27a SGB V regelt die Leistungsbedingungen bez. der „künstlichen Befruchtung“.

 

Voraussetzungen, um Kosten der Kinderwunschbehandlung bei Kinderwunsch Saarland von der GKV zu erhalten, sind:

  1. die geplante Maßnahme muss erforderlich sein,
  2. die geplante Maßnahme muss Erfolg versprechend sein,
  3. es muss Ehelichkeit (miteinander) bestehen,
  4. es dürfen nur Eizellen und Spermien der Eheleute verwendet werden,
  5. es muss eine medizinische und psychosoziale Beratung durch einen Arzt stattgefunden haben, der nicht selber die geplante Maßnahme durchführt,
  6. das Kinderwunschzentrum, das eine Genehmigung nach §121a SGB V haben muss, muss eine Überweisung zur Durchführung der geplanten Maßnahme vom einem Facharzt (üblicher Weise der eigene Frauenarzt) erhalten haben und
  7. es muss vor Beginn der Behandlung ein offizieller Behandlungsplan (vorgegebenes Formblatt) bei den GKVen sowohl der Frau als auch des Mannes eingereicht und genehmigt werden.

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Bei dem Zustand nach einer Sterilisation (unabhängig davon, ob auf Seiten der Frau, oder auf der Seite des Mannes) tragen die GKVen im Paarsystem keinerlei Kosten für eine Kinderwunschbehandlung bei Kinderwunsch Saarland.

Bei Zustand nach Refertilisation sollte aber dennoch unter Hinweis auf diese wiedeherstellende Operation ein Behandlungsplan zur Genehmigung eingereicht werden – die Entscheidung liegt dann in den Händen der jeweiligen GKV.

 

Punkt 2 wird dadurch sichergestellt, dass der GKV-Versicherte grundsätzlich

  • nicht jünger als 25 Jahre alt sein darf,
  • die Frau nicht älter als 40 Jahre und
  • der Mann nicht älter als 50 Jahre alt sein darf.

 

Diese Voraussetzungen beziehen sich auf folgende Behandlungen:

  • IUI       – intrauterine Insemination
  • IVF      – In Vitro Fertilisation
  • ICSI     – intra cytoplasmatische Spermieninjektion

 

Weitere Einzelheiten zu Voraussetzungen, Art und Umfang der geplanten Maßnahmen werden durch die Richtlinien des g-BA der Ärzte und Krankenkassen geregelt. Dieser hat z.B. festgelegt, dass die Kosten für eine

  • IUI ohne Stimulation 8 Mal, eine
  • IUI mit Stimulation 3 Mal, eine
  • IVF 3 Mal und eine
  • ICSI 3 Mal

von den GKVen zu tragen sind, dies jedoch nur zu

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  • 50 %!
  • die restlichen 50 % sind Eigenleistung der Patienten.

 

Nach der Geburt eines Kindes durch eine der genannten Therapien, besteht wieder der Anspruch auf die volle Zahl der Behandlungsversuche.

 

Tritt eine Fehlgeburt nach einer klinischen Schwangerschaft ein (d.h., es ist eine Fruchthöhle sichtbar gewesen), wird diese nicht zu einer Geburt geführte Behandlung noch einmal genehmigt (erneuter Behandlungsplan).

 

Seit 2012 haben die GKVen aber die Möglichkeit, durch Satzungsänderungen der jeweiligen Krankenkasse diese Vorgaben zu verändern!

 

 

Giebel

Die Präimplantationsdiagnostik in der Region Kinderwunsch Trier und Kinderwunsch Saarland (PID)

Kinderwunsch Trier

Kinderwunsch Luxemburg

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Kinderwunsch Saarbrücken

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Die Präimplantationsdiagnostik in der Region Kinderwunsch Trier und Kinderwunsch Saarland (PID)

 

Unter einer Präimplantationsdiagnostik versteht man die Untersuchung von Embryonen im Labor auf chromosomale oder genetische Veränderungen VOR dem Eintritt einer Schwangerschaft.

Davon zu unterscheiden ist die Pränataldiagnostik bei der der Embryo oder der Foetus WÄHREND einer bereits laufenden Schwangerschaft, üblicherweise auf seine chromosomale Unversehrtheit hin untersucht wird. Bekanntestes Beispiel ist hier die Fruchtwasserpunktion zur Abklärung einer Trisomie 21.

 

Das Paar muss sich für eine PID einer In-Vito-Fertilisation (IVF) oder einer Mikroinjektions-Behandlung (ICSI) unterziehen, da nur durch diese Methoden die Embryonen für eine Untersuchung gewonnen werden können.

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Das Ziel ist es, nur die Embryonen für den Transfer in die Gebärmutter auszuwählen, die eine in der Familie bereits bekannte Veränderung nicht aufweisen um so einem Paar, das Träger einer schweren genetischen Störung ist, die Geburt eines gesunden und von dieser Krankheit nicht betroffenen Kindes zu ermöglichen.

 

Die Methode ist schon seit fast 20 Jahren bekannt und wurde seither technisch stetig verfeinert. Durch die Entschlüsselung des gesamten menschlichen Genoms ist es heute auch leichter, bei einer bestimmten Erkrankung an der ‚richtigen Stelle’ auf den verschiedenen Chromosomen zu suchen.

 

Bis vor kurzem war sie in Deutschland, auch in der Kinderwunsch Trier Region und in der Kinderwunsch Saarland Region, verboten. Man befürchtete die missbräuchliche Verwendung als Selektionsinstrument für „nicht erwünschtes“ Leben. Seit  letztem Jahr liegt nun auch in Deutschland ein Gesetz vor, dass den Einsatz der PID innerhalb sehr enger Grenzen gestattet.

 

Zurzeit sind die Bundesländer gefragt, dieses Gesetz in konkrete Durchführungsbestimmungen zu übersetzen. Solange dies noch nicht geschehen ist, kann das Verfahren nicht routinemäßig angeboten werden.

 

Indikation für die PID:

Zielgruppe für diese Technik sind Elternpaare, bei denen bei einem oder beiden Partnern eine schwere genetische Erkrankung vorliegt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Kinder übertragen werden wird.

 

Ein Beispiel ist die Chorea Huntington. Diese Erkrankung wird im Erwachsenenalter ohne Ausnahme symptomatisch. Die Träger dieses Gens auf dem Chromosom 4 versterben wenige Jahre nach ihrem Ausbruch, da es  keine Heilung für das Leiden gibt. Ein Betroffener gibt das Gen mit 50%iger Wahrscheinlichkeit an seine Nachkommen weiter, die dann ebenfalls unweigerlich erkranken.

 

Ist die Genträgerschaft bekannt, so kann hier eine IVF durchgeführt werden, obwohl keine Sterilität vorliegt. Die so entstandenen Embryonen werden bis zu einer bestimmten Entwicklungsstufe kultiviert. Dann entnimmt man jeweils eine embryonale Zelle. Dies schädigt den Embryo nicht.  Die Zellen werden nun mit Hilfe molekularbiologischer Methoden hinsichtlich der Chromosomen oder, wie im obigen Beispiel, gezielt auf das Vorliegen des spezifischen kranken Genes, untersucht.

Wird die Anomalie festgestellt, so wird dieser Embryo verworfen. Der Patientin werden lediglich Embryonen übertragen, die die Anomalie nicht aufweisen.

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In Deutschland erfolgt hier in keinster Weise ein „Screening“ auf genetische Perfektion des künftigen Kindes oder gar eine Auswahl besonders geschätzter biologischer Merkmale wie Geschlecht, Haar, Augenfarbe oder gar Intelligenz).

 

Es geht allein darum, dem betroffenen Paar die Chance auf ein gesundes Kind zu geben, ohne dass die Frau zuerst schwanger wird und man die Krankheit gegebenenfalls durch eine Fruchtwasseruntersuchung im 4. Schwangerschaftsmonat diagnostizieren muss.

Diese Paare haben oft im engsten Familienkreis oder selbst schon sehr viel Leid erfahren, da in manchen Fällen die Diagnose einer genetischen Erkrankung erst nach Geburt eines ersten kranken Kindes (z.B. bei Mukoviszidose) gestellt werden kann.

 

Durchführung einer PID in der Region Kinderwunsch Kaiserslautern und Kinderwunsch Luxemburg:

Den Embryonen werden je 1 bis zwei Zellen entnommen, wenn sie ca.  8 Zellen beinhalten, bzw. bereits das Blastozystenstadium erreicht haben. Diese Entwicklungsstadien werden bereits nur von 50 bis 75% der befruchteten Eizellen erreicht. In Deutschland wird die sogenannte Trophoblastbiopsie Anwendung finden. Im Blastozystenstadium, an Tag 5-6 der Entwicklung, hat sich der Embryo bereits in eine innere Zellmasse und in den sie umgebenden Trophoblasten differenziert, aus dem später die Plazenta hervorgehen wird.

Dieser Zellschicht, die bereits zu diesem frühen Zeitpunkt kein eigenständiger Embryo mehr werden kann, wird nun die Probe entnommen. Dies geschieht unter hochauflösenden Mikroskopen mit Hilfe sehr feiner Instrumente oder Laser, um jede Verletzung des Embryos zu vermeiden.

Zum heutigen Zeitpunkt ist noch nicht abschließend geklärt, ob dieser Eingriff bei aller Vorsicht ein Risiko für den Embryo und das daraus entstehende Kind darstellt oder nicht. Die bisherigen Studienergebnisse sind ermutigend.

Nach der Biopsie entscheidet die jeweilige Fragestellung über das technische Vorgehen. Die Analyse kann daher auch zwischen wenigen Stunden und einem Tag dauern. Auf die verschiedenen Techniken kann hier nicht eingegangen werden, sie werden dem betroffenen Paar vor der Behandlung erläutert.

Ergebnisse:

In über 90% der untersuchten Embryonen kann ein Ergebnis erwartet werden. Wenn Embryonen gefunden werden, die von der Anomalie verschont sind, so werden sie in die Gebärmutter transferiert, so wie bei jeder IVF Behandlung.

Die Schwangerschaftsraten sind hier sehr gut, da neben der Erbkrankheit in der Regel keine Sterilitätsproblematik vorliegt. Überzählige, gesunde Embryonen können selbstverständlich für weitere Zyklen kryokonserviert werden.

 

Offene Fragen:

Offen ist zurzeit noch der Nutzen einer PID für den älteren Patientinnenkreis. ?Man erhoffte sich hier, die bei diesen Frauen häufiger vorkommenden Embryonen mit zu hoher Chromosomenzahl (Aneuploidie) zu diagnostizieren und nur diejenigen zu transferieren, die diese Abweichung nicht tragen. Dies sollte aufgrund theoretischer Überlegungen die Schwangerschaftsrate dieser Sterilitätspatientinnen erhöhen. Die Studienergebnisse sind jedoch nicht sehr positiv und zeigen zurzeit keine erhöhten Schwangerschaftsraten.

 

Offen ist vor allem, wie die PID in Zukunft in Deutschland und in der Kinderwunsch Trier Region konkret organisiert werden wird.

 

 

Dr. med. Annette Russu

 

Rauchen schadet der Fruchtbarkeit bei Frau UND Mann

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Unsere Patienten aus den Regionen mit Kinderwunsch Trier, Kinderwunsch Saarbrücken, Kinderwunsch Homburg, Kinderwunsch Kaiserslautern, Kinderwunsch Mainz, Kinderwunsch Merzig; Kinderwunsch Rheinland-Pfalz

 

Dass das Rauchen die Gesundheit des Rauchers schädigt und einem Kind im Mutterleib nachhaltig schadet, weiß jeder!

 

Darüber zu diskutieren hat also keinen Sinn.

 

Denn Kinder schwangerer Raucherinnen haben ein niedrigeres Geburtsgewicht, als die Neugeborenen von Nichtraucherinnen. Und dass diese im Vergleich sowieso schon Benachteiligten mit ihrer Geburt in den ‚kalten Nikotinentzug’ geworfen werden – oft mit tagelangem Schreien – nehmen die Mütter in Kauf. D.h. eigentlich, dass sie ihren Kindern ‚zwangsweise’ das abverlangen, was ihnen selbst nicht gelungen ist!?

 

Da ist doch der oft gehörte Satz, bei denjenigen, die Kinderwunsch haben, „wenn ich schwanger bin, höre ich sofort auf zu rauchen“ eigentlich eine gute Einstellung, denn sie macht deutlich, dass das Problem erkannt worden ist: „meinetwegen schade dir selbst, aber nicht einem Wesen, dass darüber nicht eigenständig entscheiden kann“!?

 

Doch ist das wirklich der Weisheit letzter Schluss? Gibt es nicht eigentlich auch einen vernünftigen Grund sich Gedanken über dieses Problem zu machen, BEVOR man schwanger wird?

 

Und – wie steht es mit denjenigen, die sich sehnlichst ein Kind wünschen, bei denen es aber von alleine nicht klappt – also bei unerfülltem Kinderwunsch – und die dabei Raucher/innen sind? Wieso soll das ein Thema sein, wo es doch genügend Beispiele von Frauen gibt, die Raucher/innen sind und dennoch problemlos Kinder bekommen…?

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Hinweis für unsere Patienten aus den Regionen mit Kinderwunsch Trier, Kinderwunsch Saarbrücken, Kinderwunsch Homburg, Kinderwunsch Kaiserslautern, Kinderwunsch Mainz, Kinderwunsch Merzig, Kinderwunsch Rheinland-Pfalz:

 

U.a. geben darauf zwei neue Studien, die im September 2010 in Europas führendem Medizinischen JournalHuman Reproduction erschienen sind, Antwort.

 

1. Es ist eine bekannte Tatsache, dass die Kinder, die aus Eizellen entstanden sind, die zum Zeitpunkt der Befruchtung (also VOR dem Bekanntwerden einer Schwangerschaft!) Nikotin und anderen Giftstoffen aus der Zigarette ausgesetzt waren, für den Rest ihres Lebens ein signifikant erhöhtes Krebsrisiko haben.

 

Nun wurde darüber hinaus aber herausgefunden, dass das Rauchen in der sehr frühen Schwangerschaft (also meist BEVOR die werdende Mutter dies weiß!) dazu führt, dass die Anzahl der Keimzellen, also der Zellen, aus denen sich später Eizellen in den Eierstöcken und Spermien in den Hoden der heranwachsenden Kinder entwickeln, durchschnittlich um fast die Hälfte (41%!) vermindert ist. Dieser Effekt war umso stärker (bis zu 55%), je stärker geraucht wurde. Dass heißt nichts anderes, als dass diese Kinder in ihrem eigenen Leben mit einer herabgesetzten eigenen Fruchtbarkeit zu kämpfen haben werden, da ihr Vorrat an Eizellen, oder Spermien schneller erschöpft ist…

 

Falls Sie aus den Regionen mit Kinderwunsch Trier, Kinderwunsch Saarbrücken, Kinderwunsch Homburg, Kinderwunsch Kaiserslautern, Kinderwunsch Mainz, Kinderwunsch Merzig; Kinderwunsch Rheinland-Pfalz noch Fragen haben, so schreiben Sie mir: a.giebel@ivf-saar.de

 

Die ersten Wochen der Embryonalentwicklung sind die kritische Phase besonders bezüglich der Differenzierung der Geschlechtsorgane und es ist anzunehmen, dass die zellulären Fehler des werdenden Menschen die hier entstehen, nicht mehr behoben werden können und sich für den Rest des Lebens nachhaltig negativ auswirken.

 

2. Die zweite Studie kommt sogar aus dem Saarland und beschäftigt sich mit der männlichen Seite und seiner durch starkes Rauchen eingeschränkten Fruchtbarkeit.

 

Es wurde die Konzentration von zwei Protaminen und deren Verhältnis zueinander untersucht: einmal bei Rauchern (>20 Zigaretten/Tag) und einmal bei Nichtrauchern.

 

Protamine sind Eiweiße, die nur in den Hoden vorkommen und notwendig sind, um eine gut funktionierende Chromatin (Chromatin = Komplex aus Eiweiß und DNA) Kondensation der menschlichen DNA zu bewirken. Die Kondensation ist ein Verfahren, bei dem die ca. 2 Meter lange DNA in spezieller Weise gefaltet wird, damit sie schließlich überhaupt in einen Zellkern passt.

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Diesen komplizierten Prozess kann man sich hier noch einmal in einem Film ansehen:

 

http://www.cells.de/cellsger/1medienarchiv/Zellstruktur/Zellkern/DNA-Kondensation/Flash_C13105.htm

 

Bei den Rauchern war nicht nur die Konzentration von Protamin 2 um 14% erniedrigt, sondern damit auch das Verhältnis von Protamin1 zu Protamin 2 so verändert, dass der notwendige Prozess der Chromatinfaltung so nachhaltig gestört wird, dass eine eingeschränkte Fruchtbarkeit der betroffenen Männer die Folge ist.