Kosten bei gesetzlicher.Krankenversicherung

Kosten GKV-Versicherte

 

Durch das Sozial-Gesetzbuch V (SGB V) ist geregelt, dass ein so genannter

  • Behandlungsplan

auf einem vorgegebenen Formblatt (s. Beispiel) erstellt werden muss, der eigentlich ein Kostenplan ist, d.h. es wird aufgelistet, welche Behandlungsindikation besteht und wie hoch die Gesamtkosten für die Frau und den Mann sind bezüglich einer Behandlung von Kinderwunsch Saarland oder Kinderwunsch Luxembourg.
(Die Erstellung dieses Planes kostet 4€ / Person)

 

Dieser Behandlungsplan muss grundsätzlich von beiden GKVen (von Frau & Mann) unterschrieben und gestempelt (auch auf dem Durchschlag!) zurückgegeben werden, bevor mit der geplanten Maßnahme begonnen werden kann!

 

Hiervon gibt es keine Ausnahme auch nicht bei Kinderwunsch Saarland, Kinderwunsch Luxembourg, Kinderwunsch Kaiserslautern, Kinderwunsch Saarbrücken oder Kinderwunsch Trier!
Denn auf allen Rezepten muss bereits zum Beginn der Behandlung der Zusatz „nach § 27a SGB V“ stehen, damit der Apotheker Ihnen 50% der Kosten der Medikamente bei Einlösung in Rechnung stellen kann.

 

Die dargestellte Summe müssen Sie dann halbieren, um auf IHREN Eigenanteil zu kommen. In aller Regel beträgt er bei

 

  • der Intra-uterinen-Inseminationen (IUI) im Spontanzyklus
    • ca. 125 €/Zyk.
  • der Intra-uterinen-Inseminationen (IUI) im stimuliertem Zyklus
    • ca. 350-500 €/Zyk.
  • der In-Vitro-Fertilisation (IVF)
    • auf ca. 1300-1400 €/Zyk.
  • der Intra-Cytoplasmatischen-Spermieninjektion (ICSI)
    • ca. 1500-1600 €/Zyk.

 

Der Behandlungsplan von Kinderwunsch Saarland, Kinderwunsch Luxembourg, Kinderwunsch Kaiserslautern, Kinderwunsch Saarbrücken oder Kinderwunsch Trier
hat eine Gültigkeit von einem Jahr ab Genehmigung – sollten Sie in dieser Zeit nicht alle genehmigten Versuche durchgeführt haben, muss erst ein Folgebehandlungsplan ausgestellt werden, der wiederum 1 Jahr lang gültig ist, usw.

 

Einfriermaßnahmen (Kryokonservierung – egal welcher Art) werden grundsätzlich nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.

 

Bei den o.a. Behandlungen wird die Masse der entstehenden Kosten immer über die GKV der Frau abgerechnet – auf männlicher Seite laufen ‚nur’ die Kosten für das Spermiogramm und die Spermienaufbereitung über die GKV des Mannes, auch dann, wenn z.B. der Mann bei einer notwendigen ICSI der Verursacher der Therapie ist.

 

Hier sind die Bedingungen also ganz anders, als bei privat Versicherten Patienten (PKV), bei denen es ein strenges Verursacherprinzip gibt.

 

Ausnahmen durch Satzungsänderungen:

Seit 2012 haben die einzelnen GKVen das Recht, Ihre hausinternen Satzungen dahingehend zu ändern, dass sie für Kinderwunschbehandlungen von Kinderwunsch Saarland, Kinderwunsch Luxembourg, Kinderwunsch Kaiserslautern, Kinderwunsch Saarbrücken oder Kinderwunsch Trier die Vorgaben des SGB V ausdehnen und dadurch Ihre Eigenleistung im Idealfall auf 0% sinken kann. Siehe hierzu unter Satzungsänderungen.

GIEBEL